Familienstabilsierende Maßnahme

  • Maßnahmenbeginn/Erstkontakt schnellstmöglich - in der Regel innerhalb weniger Tage nach Kontaktaufnahme
  • klare zeitliche Begrenzung der Maßnahmendauer (in der Regel auf 6 Monate) und regelmäßige und zeitnahe Überprüfung (4-6wöchige Intervalle) der Zielsetzung, Zielerreichung und Maßnahmenentwicklung mit schriftlicher Dokumentation
  • flexibler, fallbezogener Wochenstundenumfang
  • aufsuchende soziale Arbeit im Haushalt der Familie
  • Gewährung einer ständigen Rufbereitschaft während laufender Maßnahme für die Familie bei akuter Eskalation und Notfällen
  • ggfs. Möglichkeit zur Entlastung der Familie durch sofortige (stundenweise, teil- oder vollstationäre) Betreuung vom/n Kind/ ern der Familie durch Nutzung der Trägerressourcen
  • Die persönlichen und sozialräumlichen Ressourcen der Familien(mitglieder) werden konsequent berücksichtigt und genutzt, ggfs. aktiviert und gefördert.
  • Nach Möglichkeit wird eine Vernetzung der Familie mit anderen unterstützenden Strukturen (sonstiges familiäres Umfeld, Nachbarschaft, Ge­meinwesen, andere Hilfesysteme) initiiert oder gestärkt.
  • abschließende gemeinsame Auswertung und ggfs. begründete Empfehlung einer Anschlußmaßnahme
  • ggfs. Begleitung in und/oder Bereitstellung einer angemessenen anschließenden Hilfeform (ambulant, teilstationär oder stationär)