Unsere Pferde

Täglich leisten unsere Pferde wertvolle Arbeit; umso wichtiger also, dass sie artgerecht gehalten werden. Sie können deshalb zu jeder Zeit ihrem Bedürfnis nach Bewegung und Sozialkontakt nachgehen und müssen niemals eine isolierte Zeit in einer Box verbringen. So ist uns Menschen eine natürliche Begegnung mit dem Wesen Pferd möglich.

Auf unseren großflächigen Kräuterwiesen können unsere Pferde bei der Futtersuche täglich viele Kilometer zurücklegen und jederzeit in ihrem Weidezelt Schutz vor Sonne oder Zugluft suchen. Bei sehr schlechter Witterung bietet der befestigte Auslauf mit dem Offenstall eine angemessene Alternative. Somit können unsere Pferde täglich ihr arttypisches Verhalten trainieren und zeigen.

Es ist wichtig und notwendig, dass wir im Therapiealltag mit einem ausgeglichenen Pferd kooperieren, was - neben einer entsprechenden Ausbildung der Pferde - auch die artgerechte Pferdehaltung gewährleistet.

 

Moritz, geb. 1992

Der Haflingerwallach Moritz begleitet uns schon seit seinem 3. Lebensjahr und er ist inzwischen ein sehr erfahrener und verlässlicher Partner geworden. Er spiegelt uns perfekt unsere Verhaltensweisen und fordert von uns ein deutliches und konsequentes Handeln. Moritz ist sehr lernwillig und freut sich über jede neue, interessante Aufgabe. Er verblüfft uns auch häufig durch eigene Ideen.

 

Baugi, geb. 1994

Der Fjordwallach fand auf Umwegen, in seinem 15. Lebensjahr zu uns. Er mag Kinder besonders gern und freut sich über jede freundlich Kontaktaufnahme. Baugi ist im Alltag besonders entspannt und durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Auch seiner Aufgabe als Herdenchef kommt er gewissenhaft, aber sehr fair nach. Er ist neugierig und besonders an Leckereien interessiert und schafft es mühelos, den Knoten seines Anbindestricks zu öffnen.

 

Milena, geb. 1997

Die Warmblut–Haflingermixstute ist ein sehr sensibles Pferd, die nur von erfahrenen Reitern geritten werden kann und ihre Stärken in der Freiarbeit zeigt. Sie erkennt auch undeutliche, körpersprachliche Signale des Menschen und bietet sich stets deshalb stets sehr kooperativ an. Sie verhilft damit auch unsicheren Jugendlichen meist schnell zu einem Erfolgserlebnis! In unserer kleinen Pferdeherde hat sie die Rolle der Leitstute angenommen und sorgt für ein harmonisches Miteinander.

 

Cheyenne, geb. 1993

Die Ponystute Cheyenne kann z.Zt. aufgrund einer Gelenkerkrankung nicht belastet werden und verbringt sehr viel Zeit auf unseren großen Wiesen. Sie ist ein kontaktfreudiges, freundliches Pferd, die sich – wann immer es möglich ist – gerne bewegt. Wir wünschen ihr sehr, dass sie bald auch wieder in flotterem Tempo in Wald und Flur unterwegs sein kann.