Unsere Standards und Qualitätsmerkmale:

Die Berufsbezeichnung „Reittherapeut“ ist bisher nicht gesetzlich geschützt, deshalb darf sich jede/r – unabhängig von seiner Qualifikation – Reittherapeut/in nennen.

Wir versuchen, durch ein klares Konzept und definierte Qualitätskriterien nachvollziehbar und nachprüfbar zu machen, was wir unter Reittherapie verstehen und wie wir sie durchführen.

Die Reittherapeutin

• hat einen sozialen, pädagogischen oder therapeutischen Beruf oder kann eine zusätzlich erworbene Qualifikation aus einem dieser Bereiche nachweisen

• verfügt über langjährige, fundierte Erfahrung mit Pferden

• hat eine Weiterbildung als Reittherapeutin absolviert und kann dies durch ein erworbenes Zertifikat nachweisen

• besucht regelmäßig Fortbildungen

Die eingesetzen Pferde

• sind reiterlich und auch an der Longe solide ausgebildet

• sind ihrem reittherapeutischen Einsatz entsprechend ausgebildet, sodass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Reittherapeutin möglich ist

• werden artgerecht, mit ganztägigem Auslauf im Herdenverband gehalten und verfügen über saubere, ausreichend große Stallungen

• werden regelmäßigen Gesundheitscheks unterzogen (Hufpflege, Zahnkontrollen, Impfungen, Wurmkuren, sowie osteopathische Behandlung

• werden ausschließlich entsprechend ihrem Alter und Ausbildungsstand, sowie ihrer psychischen und physischen Voraussetzungen entsprechend eingesetzt

• erhalten regelmäßige Pausen (3-4 wöchigen „Jahresurlaub“, sowie mind. einen arbeitsfreien Tag wöchentlich)

• werden regelmäßig ihren Bedürfnissen entsprechend ausgleichend und gymnastizierend gearbeitet

Therapieplanung und Verlauf

• regelmäßige Dokumentation des Therapieverlaufs

• Durchführung von Erst-, Verlaufs– und Abschlussgespräch

• klare Zielformulierung

• Austausch mit anderen beteiligten Therapeuten